Ausflug ins Deutsche Luft- und Raumfahrtzentrum nach Köln

"T minus 2 Jahre",..., 10, 9, 8, 7, 6, 5, 4, 3, 2,1 GO -> nachdem wir ca. 1,5 Jahre auf Plätze gewartet haben, war es endlich soweit.

Am Freitag, den 04. September machten sich jeweils fünf Schülerinnen und Schüler der Hakemickeschule (8. Jahrgang) und der Sekundarschule (7. Jahrgang) auf den Weg nach Köln. Nach dem letzten Besuch im Jahr 2013 war die Vorfreude wieder groß. Im Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrum (DLR) wurden wir nett begrüßt und erhielten Besucherausweise. Ein kleiner Film informierte uns darüber, dass das DLR  in den vier Bereichen Luftfahrt, Raumfahrt, Verkehr und Energie tätig ist.

Anschließend begann das erste Experiment „Mission to Mars“. Nach einigen Erklärungen über den Planeten begaben wir uns auf eine Exkursion zum Mars. Anhand eines Modells durften wir mit einem Roboterauto den Mars erkunden. Wir erfuhren viel über die Steuerung vom Boden aus und dass sich z.B. durch die Zeitverzögerung viele Schwierigkeiten bei einer Mission ergeben können.   

Im zweiten Experiment ging es um die verschiedenen Werkstoffe. Die Härte, Verformbarkeit, Schadenstoleranz, das Verfestigungsvermögen und Bruchverhalten wurden untersucht. Hierbei kam u.a. eine Fallvorrichtung zum Einsatz. Die unterschiedlichen Beschaffenheiten der Werkstoffe und ihr Verhalten bei ungleichen physikalischen Bedingungen wurden geprüft. Hier arbeiteten die Schülerinnen und Schüler u.a. mit flüssigem Stickstoff. Durch die Unterrichtsreihen "Stoffe und ihre Eigenschaften", "Metalle" und "Astronomie" konnten unsere Schülerinnen und Schüler mit ihrem Wissen glänzen.

Das nächste Experiment thematisierte die Schwerelosigkeit. Die Experimente dazu wurden uns gut erklärt und so konnten wir hinterher verstehen, wie ein Goldfisch im Weltraum existieren kann. Es folgte ein gemeinsames Mittagessen im DLR Casino (Mensa). Manchmal essen dort auch die Astronauten, wie z.B. Alexander Gerst. Doch wir hatten leider kein Glück und haben niemanden getroffen. Dafür war es spannend im Shop echte Astronautennahrung kaufen zu können.

Im letzten Experiment ging es um die Kometensimulation. Wir erfuhren, woraus ein Komet besteht und wir stellten sogar einen eigenen Kometen aus wässriger Lösung, Gesteinspulver und Ruß her. Anschließend wurde diese Kometensubstanz in einer Vakuumkammer mit Hilfe einer künstlichen Sonne bestrahlt und wir konnten den Kometen bestaunen. Das Highlight kam zum Schluss: wir durften in die Schaltzentrale des DLR und konnten die Mitarbeiter dabei beobachten, wie sie Kontakt zur Raumsonde Philae hatten.

Es war ein toller spannender Tag und wir freuen uns auf den nächsten Besuch im DLR.


MINT an der Hakemickeschule

In unserer modernen Industrie-, Dienstleistungs- und Wissensgesellschaft kann auf eine anspruchsvolle mathematisch-naturwissenschaftliche Grundbildung als Teil der Allgemeinbildung nicht verzichtet werden. In Schulen muss der Stellenwert der "MINT - Fächer" (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) gestärkt sowie das Interesse von Kindern und Jugendlichen für mathematische Fragestellungen und naturwissenschaftliche Phänomene geweckt werden, damit sich der dringend benötigte Nachwuchs für mathematisch-naturwissenschaftliche und ingenieurwissenschaftliche Berufe entwickeln kann.

Hier einige Beispiele unserer MINT - Projekte

MINT-Gruppen an der Universität in Siegen (10.06.2015)


Prof. Dr. Johannes Feitzinger, Ruhr-Universität Bochum, mit den MINT-Gruppen der Hakemickeschule und Sekundarschule Olpe.

Dazu folgende Berichte:

Als wir am Busbahnhof ankamen, aßen wir noch etwas. Dann ging es schon ab in den Bus nach Freudenberg. Nachdem wir ein Mal umgestiegen waren und dann nach einer gemütlichen Fahrt an unserem Ziel, dem Technikmuseum in Freudenberg, ankamen, ging die sehr interessante Führung schon los. Wir konnten einen Blick auf die verschiedenen Dampfmaschinen, Fahrzeuge und altertümliche Haushaltsgeräte werfen. Nachdem wir uns verabschiedet hatten, startete für uns eine sehr lange Busfahrt, die sich aber wirklich lohnte. Denn schon an der Uni Siegen angekommen, erwartete uns ein sehr lehrreicher und interessanter Vortrag über die Milchstraße. Als der Vortrag endete, führten uns ein paar nette Personen der Uni hoch zum Teleskop. Dort durften wir die Venus betrachten. Es war atemberaubend etwas zu sehen, das so weit von uns weg ist. Am Abend verließen wir die Uni und fuhren dann mit einem von der Schule (Förderverein) organisierten Bus zurück zur Schule.

(Dimitrij Statelman, Klasse 7e)

Am 10.6.2015 fuhren wir ins Technikmuseum Freudenberg. Wir mussten lange auf einen Bus warten, sodass wir mehrere Stunden brauchten, bis wir ankamen. Als wir angekommen waren, wurden uns erst einmal ein paar kleine Dampfmaschinen gezeigt. Danach zeigten sie uns einen dampfbetriebenen Stromgenerator. Anschließend ging es mit dem Bus zur Universität Siegen. Die Fahrt war allerdings länger als angegeben, sodass wir wieder eine Stunde unterwegs waren. In der Universität haben wir uns erst einmal einen Vortrag zu unserer Milchstraße angehört. In dem Vortrag ging es darum, wie die Milchstraße entstanden ist, wie ein Sonnensystem entsteht, was für Galaxienarten es gibt und was in der Mitte unserer Milchstraße ist. Nach dem Vortrag sind wir zur Sternwarte der Universität gegangen, von wo aus wir die Venus sehen konnten. Dann ging es auch schon zurück zur Schule. Um 21.30 Uhr kamen wir an. Alles im Ganzen war es ein sehr interessanter Tag.

(Yannik Rückl, Klasse 7e)

Miniphänomenta

Vom 12. - 28. Januar 2015 war die Miniphänomenta wieder bei uns im Haus. Da wir als MINT-Schule NRW ausgezeichnet sind, steht uns diese Ausstellung der Universität Flensburg zur Verfügung. Dank der Unterstützung unseres Fördervereins und des Arbeitgeberverbandes Olpe konnte sie nun zum zweiten Mal durch unsere MINT-Koordinatorin Birgitta Marx ausgeliehen werden. Nachdem unser Schulleiter Lothar Epe die Ausstellung um 14 Uhr eröffnete, konnten die Schüler und Schülerinnen des 7. Jahrgangs 25 Stationen, die aufgebaut waren, endlich ausprobieren. Mit Spannung, großer Neugierde und Freude wurden die selbsterklärenden Versuch durchgeführt. Die Schüler unserer Schule und der Sekundarschule, einige Grundschulen aus Olpe und Eltern besuchten die Miniphänomenta, welche während dieser Zeit von Frau Marx und den Schülern Alina Raabe, Yannik Rückl, Dimitrij Statelman und Pascal Günzel betreut wurde. Die Begeisterung der Schüler zeigte einmal wieder, wie sehr die frei zugänglichen Experimentierstationen, an denen naturwissenschaftliche und technische Phänomene von Kindern erlebt werden, die Forschungsfähigkeit und die Freude am eigenen Erkennen fördern.

Schade, dass es schon wieder vorbei ist.

Berufsparcours

Am 26. Januar 2015 fand für den Jahrgang 7 ein Berufsparcours statt. An dreizehn verschiedenen Stationen konnten die Schüler und Schülerinnen zwei Stunden lang ihr handwerkliches Geschick unter Beweis stellen und für bestimmte Berufe "typische Arbeitsproben", wie Kabel binden, Schaltkreise überprüfen, Rohrstücke verbinden etc. herstellen. Durchgeführt wurde der Parcours vom Technikzentrum Minden-Lübbecke e.V.. Dessen Geschäftsführerin Karin Ressel war den ganzen Tag vor Ort und hat zusammen mit Frau Meiswinkel, die diesen Tag organisiert hat, und einigen anderen Lehrkräften die einzelnen Aktionen betreut. Ziel der Veranstaltung war es, persönliche Talente zu entdecken und damit eine Orientierung bei der Berufswahl zu leisten. Dies ist hervorragend gelungen und nebenbei hat es den Schülern und Schülerinnen sehr viel Spaß gemacht.

Ein Tag Student an der Uni Siegen (Juni 2013)


So durften sich 15 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5 und 6 fühlen. Möglich machte dies eine MINT - Kooperation mit der Uni in Siegen. Der Experimentiertag bot alles rund um das Thema Elektrizität. Alle Versuche wurden von studentischen Hilfskräften begleitet und erklärt. Die Schüler haben so Einblicke in die Funktionsweise von Solar- und Windkraftanlagen erhalten, Strom mit Hilfe von Zitronen hergestellt und gesehen, welchen Weg der Blitz bei einen Einschlag nimmt. Dabei durfte der Bezug zum richtigen Verhalten bei Gewitter natürlich nicht fehlen. Weiterhin wurde erklärt, wie ein Toaster funktioniert und dabei durfte das Toasten auf einfachen Drähten nicht fehlen. Ein weiterer Höhepunkt sollte die Sternwarte sein. Der Blick durch das Teleskop hat jeden beeindruckt. Den Abschluss bildete ein Besuch der Bibliothek, in der zur Zeit über 14.000 Nutzer ca. 1,2 Millionen Bücher ausleihen können.  Alles in allem ein lohnenswerter Ausflug, der im nächsten Jahr unbedingt wiederholt werden muss.

Miniphänomenta

In der Zeit vom 22. Januar bis zum 01. Februar 2013 ist ein Teil der 52 MINIPHÄNOMENTA-Stationen zu Gast in unserer Schule. Mit der MINIPHÄNOMENTA bringt der Arbeitgeberverband für den Kreis Olpe e.V. Physik und Technik zum Anfassen und Ausprobieren in die Schule. Die Schülerinnen und Schüler haben 14 Tage lang Zeit, um an den spannenden Experimentierstationen zu forschen und naturwissenschaftliche und technische Phänomene zu enträtseln. Die Experimente können in den Unterricht integriert werden und machen so die Naturwissenschaften für die Schülerinnen und Schüler erfahrbar. Das Ausstellungsangebot richtet sich auch an Grundschulen, die sich schon zahlreich angemeldet haben.

MINT-Tag (Juni 2012)

Wer glaubt, dass wir in der letzten Schulwoche nichts mehr machen, der irrt sich gewaltig. Heute waren 50 Schülerinnen und Schüler der Grundschule Rhode bei uns. Unsere MINT-Gruppe arbeitete mit ihnen zu dem Thema Galvanisierung, es wurde mikroskopiert und die Bestandteile des Zuckers wurden erarbeitet.


Projekt: SpaceCam

Heute war es soweit: Nach 8 Monaten Vorbereitung startete heute das Projekt "Spacecam" von der Hakemickeschule. Gegen 10.00 Uhr sollte es losgehen. Die Kameras wurden eingebaut, Helium wurde in den Ballon eingefüllt und alle Schnüre befestigt. Gegen 10.20 Uhr wurde das Startsignal gegeben; aber der Ballon stieg nicht nach oben, sondern schwebte in aller Ruhe über den Schulhof. Was war passiert? Letztlich wissen wir es nicht genau, aber die berechnete Menge Helium reichte offensichtlich nicht aus. Folglich wurde alles nochmals überprüft, etwas Helium aufgefüllt, sämtliche Knoten, Seile und Kameras überprüft, bevor der zweite Startcountdown begann. Und hier sollte alles funktionieren: Der Ballon startete um 11.30 Uhr bilderbuchmäßig, gewann schnell an Höhe und verschwand in den Wolken. Nun heißt es Daumen drücken und abwarten, ob die GPS - Daten übermittelt werden und wo die Überreste des Ballons landen werden. Ein besonderer Dank geht an die Firma Metten, die das Projekt maßgelblich unterstützt hat!

Leider müssen wir heute (03.07.12) vermelden, dass die Spaceboys immer noch keine GPS - Daten erhalten haben. Wir hoffen nun, dass unsere "Styroporgondel" mit dem gesamten Inhalt gefunden wird und sich der Finder bei uns meldet. Trotzallem oder gerade deswegen haben die Jungs eine genaue Fehleranalyse betrieben. Hierbei sind sie zu dem Entschluss gekommen, dass gesamte Projekt (etwas verändert) nochmals nach den Sommerferien durchzuführen. Angeblich hat die Sponsorensuche schon begonnen...

Mittwoch, 04.07.2012, 13.17 Uhr: Ein Wetterballon wurde soeben in der Nähe von Attendorn gefunden. Unsere Spaceboys machen sich mit Frau Rosenbaum auf den Weg!

Mittwoch, 04.07.2012, 15.59 Uhr: Kaum zu glauben aber wahr: Bei dem Fundstück handelt es sich nicht um unseren Wetterballon, sondern um ein Original des Deutschen Wetterdienstes in Frankfurt!

Spacecam Projekt abgeschlossen

Beim zweiten Versuch hat es dann doch geklappt: Ende Juli ließ unser Spacecam-Team den Wetterballon steigen, der beeindruckende Bilder von Wolken, Bergen und dem Sauerland machte - immer im Vordergrund: die Sauerländer Bockwürste von unserem Sponsor "Metten". Nach drei Stunden Flugzeit und 167 Kilometern zurückgelegter Luftlinie zwischen Hannover und Osnabrück landete der Ballon neben einem Wesernebenfluss, der "Großen Aue". Die beeindruckenden Bilder werden wir in Kürze an dieser Stelle veröffentlichen. (Bericht Sauerlandkurier)

Film: MINT an der Hakemicke

Projektbeschreibung und Bilder 

Fotos